DIE ORGIE
In der „Kunst des Liebens“ beklagt Erich Fromm die Abwesenheit der Orgie in der westlichen Gesellschaft,
die in Naturvölkern praktiziert wird, um die Sinne so mit Reiz zu überfluten, dass eine Reinigung der Seele eintreten kann.
Catherine Millet beschreibt in Ihrem Buch „Das sexuelle Leben der Catherine M.“ diese Grenzerfahrung, welches ihr Buch, als es 2001 erschien,
zu einem der meistgelesenen und gleichzeitig am meisten abgelehntesten Büchern machte. Die Beschreibung des gesichtlosen Durcheinanders
von Körpern und Lust inspirierten Janett Noack zu Ihrem Dekor, das bewusst abstrakt und einfarbig gehalten wird, um dem Charakter einer Orgie zu entsprechen.


